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BeMobility - BerlinElektroMobil

BeMobility entwickelt integrierte Mobilitätskonzepte für Ballungsräume. Der Öffentliche Verkehr (ÖV) spielt dabei eine wesentliche Rolle. Eingebettet in ein multimodales Mobilitätskonzept können Nutzer Systemvorteile unterschiedlicher Verkehrsmittel bestmöglich ausschöpfen: Elektrofahrzeuge auf der Straße zur kurzzeitigen Miete ergänzen den Öffentlichen Nah- und Fernverkehr.


Herzstück von BeMobility ist die Integration von E-Autos und Pedelecs in den ÖV. Weiterhin sind nutzergerechte Verknüpfungen und Weiterentwicklungen der Informationssysteme, Tarife und Vertriebswege berührt. Dem Kunden soll ein leichter Übergang zwischen diesen Verkehrsträgern ermöglicht werden.

Es wird geprüft, ob eine Integration

  • technisch und städtebaulich realisierbar ist,
  • nachgefragt wird und
  • den ÖV gut ergänzt.

Schrittweise werden ca. 40 Elektroautos und Pedelecs in Betrieb genommen und Untersuchungen zu Kundenakzeptanz und Geschäftsmodellen parallel durchgeführt.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt: www.bemobility.de.

WohnMobilE

WohnMobilE ist ein geplantes Demonstrationsvorhaben, das insbesondere zur Entwicklung eines integrierten Mobilitätsangebotskonzeptes in Zusammenarbeit mit Wohnungsdienstleistungen dient.

Im Projekt WohnMobilE ist vorgesehen, verkehrliche, umwelt- und energieseitige sowie betriebswirtschaftliche Potentiale von Elektromobilitätskonzepten anhand eines auf Elektrofahrzeugen basierenden Carsharing-Systems zu untersuchen. Dabei sollen die Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Nutzergruppen von Berliner und Potsdamer Wohnungsunternehmen berücksichtigt werden, um Nutzungsprofile aber auch Nutzungshemmnisse zu analysieren. Da parallel auch Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor im Carsharing zur Verfügung stehen, können aufgrund der Wahlmöglichkeit des Fahrzeugantriebs weitergehende Erkenntnisse zur Nutzerakzeptanz gewonnen werden.

Beobachtete Veränderungen im Mobilitätsverhalten der Nutzer lassen im abschließenden Schritt Rückschlüsse darauf zu, wie eCarsharing-Fahrzeuge dazu beitragen können, verkehrliche Probleme, wie die hohe Belastung durch Luftschadstoffe, Lärm sowie den ruhenden Verkehr in der Stadt zu reduzieren.

E-City-Logistik

Das Ziel von E-City-Logistik ist, die verkehrlichen, die betrieblichen sowie die energie- und umweltseitigen Potentiale elektrisch angetriebener Nutzfahrzeuge im innerstädtischen Belieferungsverkehr zu demonstrieren. Der logistische und ordnungsrechtliche Gestaltungsbedarf soll aufgezeigt werden, um die damit verbundenen Potentiale ausschöpfen zu können. Die verkehrlichen Potentiale liegen insbesondere in der durch Elektrofahrzeuge möglichen Ausdehnung der Belieferung in die Tagesrandlage, die zu einer zeitlichen Entzerrung der Straßenbelegung führen können.


Hierzu werden zwei Feldversuche durchgeführt:

  • Das Hauptziel des Demonstrators Auslieferung von Kurier-, Express- und Paketsendungen ist die Beschleunigung der Einführung elektrisch angetriebener Zustellfahrzeuge im innerstädtischen Zustellverkehr, da konventionelle Fahrzeuge gerade in dicht besiedelten Stadtteilen durch hohe Stoppdichten überdurchschnittliche Emissionen erzeugen.
  • Im zweiten Feldversuch soll der Einsatz von 11 t Elektro-Nutzfahrzeugen für die Textillogistik (Filialbelieferung) in der Berliner Innenstadt erprobt werden. Neben der erwarteten Emissionssenkung (Luftschadstoff- und Lärmemissionen) ist es insbesondere das Ziel, durch angepasste Logistikkonzepte die Wirtschaftlichkeit elektrischer Nutzfahrzeuge zu erhöhen. Neben den fahrzeugtechnischen Einflussgrößen sollen die Wirkpotentiale einer angepassten Logistik im Zusammenspiel mit ordnungsrechtlichen Instrumenten ermittelt werden.
Das Demonstrationsgebiet ist ein hoch verdichtetes Gründerzeitviertel mit vielfältigen Nutzungskonflikten. Es weist einerseits eine hohe Wohnqualität auf und ist andererseits durch eine hoch frequentierte Einkaufsstraße und eine Vielzahl an Dienstleistungsunternehmen geprägt.


e-mobility Berlin

Im Rahmen des Projekts e-mobility Berlin wird das Zusammenspiel von Fahrzeugtechnik und passender Infrastruktur erprobt. Erkenntnisse aus der Praxis sollen gewonnen werden, um Elektromobilität fit für den Alltag zu machen.

Daimler stellt dabei eine Flotte von über 100 Elektroautos bereit. Neben dem smart electric drive sollen in einer späteren Phase auch Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz (A-Klasse E-CELL) eingesetzt werden, die beide mit Lithium-Ionen Batterietechnik ausgerüstet werden. Der Projektpartner RWE richtet die dazu passende Ladeinfrastruktur mit zunächst 500 Stromladesäulen in Berlin ein.


Die Fahrzeuge gehen im Rahmen eines Full-Service Mietmodells an ausgewählte Flotten-, Geschäfts- und Privatkunden. In dem Modell erhält der Kunde das Fahrzeug im Komplettpaket mit einem intelligenten Lademanagement, einer intelligenten RWE-Ladebox für zu Hause und kostenfreiem Ökostrom für die ersten 18 Monate. Daimler wird sich sowohl um den Service als auch die Wartung der Fahrzeuge kümmern.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt:

Daimler

RWE

AUE-Mobility

Elektrisch angetriebene Autos und Nutzfahrzeuge verfügen über deutlich geringere Geräuschemissionen als herkömmliche Fahrzeuge. In dem Projekt AUE-Mobility werden verschiedene Aspekte aus diesem Kontext untersucht:

  • Analyse von Gefahrenquellen im Straßenverkehr, die durch geräuscharme E-Fahr¬zeuge bedingt werden
  • Durchführung von Geräuschmessungen an verschiedenen Fahrzeugen der Modellregion
  • Analyse und Erstellung einer Faktendatenbank des tatsächlichen Gefährdungspotenzials
  • Diskussion von Maßnahmen zur Gefahrenminderung
  • Technische Entwicklung von Signalgebern für besonders gefährdete Teilnehmer des Straßenverkehrs.
  • Erarbeitung von Perspektiven für eine zukünftige Stadtplanung im emissionsreduzierten Umfeld.

Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt:

http://www.aue-mobility.de